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Flattr this 11-06-2010 Nordeuropäische Gaspipeline
Gasunie beteiligt sich an der geplanten Nordeuropäischen Erdgasleitung NEL
Neue Eigentümerstruktur stärkt die europäische Ausrichtung des Projektes

Hannover. Die niederländische Erdgastransportgesellschaft N.V. Nederlandse Gasunie beteiligt sich mit 20 Prozent an der NEL – der zweiten Anschlussleitung zur Ostseepipeline Nord Stream.



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„Das Nord Stream Projekt mit den beiden Anschlussleitungen OPAL und NEL ist ein gesamteuropäisches Energiekonzept, das maßgeblich zur Versorgungssicherheit in Europa beiträgt. Mit der Beteiligung der Gasunie wird die europäische Ausrichtung des Projektes nochmals deutlich gestärkt“. Dies erklärten Dr. Gerhard König für die WINGAS GmbH & Co. KG, Hans-Peter Floren für die E.ON Ruhrgas AG und Pieter Trienekens für die Gasunie unisono. Um die Bedeutung der Leitung für die Versorgung Europas auch auf den ersten Blick sichtbar zu machen, soll die bisher als „Norddeutsche Erdgasleitung" bezeichnete Leitung in „Nordeuropäische Erdgasleitung“ umbenannt werden.

Die NEL soll vom Anlandepunkt der Nord Stream in Lubmin bei Greifswald über eine Länge von rund 440 Kilometer an Schwerin und Hamburg vorbei bis nach Rehden in Niedersachsen führen und die Nord Stream, ebenso wie die nach Tschechien verlaufende Erdgasleitung OPAL, mit dem europäischen Fernleitungsnetz verbinden. Über diesen Weg kann Erdgas aus den großen Erdgaslagerstätten in Russland direkt nach Deutschland und in andere Mitgliedstaaten der Europäischen Union, wie insbesondere die Niederlande, Belgien, Frankreich und Großbritannien transitiert werden. Mit der Beteiligung der Gasunie kann das in Deutschland und den Niederlanden gelegene Fernleitungsnetz der Gasunie unmittelbar in das Gesamtkonzept einbezogen werden.

Mit der Beteiligung der Gasunie (20 Prozent) verringern sich die Anteile der bisherigen Eigentümer WINGAS (minus 5 Prozent) und E.ON Ruhrgas (minus 15 Prozent) an der NEL auf 70 (WINGAS) bzw. 10 Prozent (E.ON Ruhrgas). Die vorgesehenen Investitionen für das geplante Leitungsprojekt liegen bei rund einer Milliarde Euro. Eine endgültige Investitionsentscheidung steht noch aus. Diesbezüglich werden noch Gespräche mit der Bundesnetzagentur über die regulatorischen Rahmenbedingungen geführt. Für die geplante Erdgasleitung laufen bereits die öffentlich-rechtlichen Genehmigungsverfahren in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen.



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