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29-01-2007 Verschiedenes
Naturkatastrophen: Auch europäische Länder schlagen traurige Rekorde
Die größten Opferzahlen bei Naturkatastrophen hat nach wie vor die asiatische Region zu beklagen, doch 2006 sind in der traurigen Top-Ten-Liste der am stärksten betroffenen Länder auch drei europäische Länder gelandet - die Niederlande, Belgien und die Ukraine.

„Die Niederlande und Belgien stehen an vierter beziehungsweise fünfter Stelle unter den zehn Ländern, die 2006 die größten Opferzahlen bei Naturkatastrophen hatten“, teilte die Direktorin des Zentrums für Erforschung der Epidemiologie von Naturkatastrophen (CRED), Debarati Guha-Sapir, am Montag in einer Pressekonferenz in Genf mit.

Nach ihren Angaben starben im vergangenen Jahr an der Hitze im Juli in den Niederlanden 1000 Menschen und in Belgien 940 Menschen. Die Ukraine, wo im Gegenteil an der Kälte 801 Menschen gestorben sind, steht nun an der achten Stelle.

Die asiatischen Länder leiden nach wie vor am stärksten bei den Naturkatastrophen.

Im Mai vorigen Jahres starben in Indonesien an den Folgen eines Erdbebens 5778 Menschen. In den Philippinen kostete der Taifun „Durian“ 2511 Menschen das Leben.

2006 waren insgesamt 395 Naturkatastrophen zu verzeichnen, an deren Folgen 21 342 Menschen starben.

Guha-Sapir machte darauf aufmerksam, dass die Opferzahl bei den Naturkatastrophen weltweit zurückgehe. Doch die Zahl der Menschen, die davon betroffen werden, ist nach wie vor sehr hoch. 2006 waren es insgesamt 134,5 Millionen Menschen.

Laut Angaben von CRED nimmt die Zahl der Überschwemmungen stetig zu. 2006 waren es 226 im Vergleich zu der Durchschnittszahl von 162 innerhalb der letzten sechs Jahre.

Die Zahl der Opfer infolge von extremen Temperaturschwankungen nahm auch beträchtlich zu.

Der materielle Schaden betrug im vorigen Jahr 19 Milliarden US-Dollar, 2005 waren es 210 Milliarden US-Dollar, wobei der größte Schaden - 166 Milliarden Dollar - in den USA auf das Konto der Hurrikane „Katrine“, Wilma“ und „Rita“ ging. [ RIA Novosti  / russland.RU ]

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