Die Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments) hat am Samstag vom Regierungschef Michail Fradkow eine Verschärfung der staatlichen Kontrolle über Kinderadoption gefordert.
In einer entsprechenden Erklärung verweist die Duma am Samstag darauf, dass bisher kein Mechanismus für die staatliche Kontrolle über den Schutz der Kinderrechte bei der Adoption geschaffen worden sei. Das gelte insbesondere für die Adoption durch Ausländer.
Per 01. Februar 2006 waren lediglich 32 ausländische Adoptionsvermittlungsstellen in Russland akkreditiert. Ihre tatsächliche Anzahl war jedoch um ein Mehrfaches höher, stellt die Duma fest. Die Abgeordneten äußern sich darüber besorgt, dass die Kinder, die ins Ausland adoptiert wurden, ungeschützt sind. Allein in den USA wurden seit 1991 mindestens zwölf Adoptivkinder aus Russland von den Adoptionseltern getötet.
Die Duma forderte eine wesentliche Verschärfung der psychischen und sonstigen Anforderungen bei ausländischen Adoptionsbewerbern.
[ RIA Novosti ]
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