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RSS-Feed Politik - Strategiedebatte Russland-EU


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Mit einem Beitrag von Sandra Budy setzen wir unsere Strategiedebatte zum künftigen Verhältnis zwischen der Europäischen Union und Rußland fort. Die zentrale These der Autorin lautet, Rußland kann der EU nicht beitreten, weil sich das Land nach wie vor als Großmacht versteht.
Wie kann das Verhältnis zwischen Rußland und der Europäischen Union danach gestaltet werden ? Die folgenden Möglichkeiten kommen in Frage.
Von Eberhard Schneider

Im Verhältnis Rußlands zur Europäischen Union ist für Moskau wichtig, was nach dem Auslaufen des Partnerschafts- und Kooperationsabkommens zwischen beiden Seiten im Jahr 2007 kommen wird. Es bestehen verschiedene Möglichkeiten:
Anmerkungen zum Beitrag von Alexander Rahr und der Zukunftswerkstatt des Petersburger Dialogs zu den Perspektiven deutsch-russischer Politik.
(Von Kai Ehlers)

Die Wahl zum deutschen Bundestag im September/Oktober 2005 gibt Anlaß, über zukünftige Perspektiven deutsch-russischer Politik nachzudenken.
Nico Lange setzt sich kritisch mit den bisherigen Beiträgen von Oschlies, Ehlers und Rahr auseinander. Er bedauert das Fehlen öffentlicher Debatten in Deutschland und in Europa. Weder über die Zukunft Europas noch über das künftige Verhältnis zwischen der EU und Rußland werde hinreichend diskutiert.
(Von Detlef Bimboes)

Der Beitrag von Herrn Prof. Dr. Oschlies kann nicht unwidersprochen bleiben. In zwei Punkten möchte ich mich damit kritisch auseinandersetzen.

Erstens schreibt Prof. Oschlies: „Wir behandeln Putin zum Glück so, wie es unsere Vorfahren mit Peter dem Großen taten - als russischen Nationalpolitker, als lernfähiges, lernwilliges Subjekt und als verläßlichen, berechenbaren Partner des Westens. Wann hat es so einen in den letzten 300 Jahren in Rußland gegeben?“
( Von Kai Ehlers )

Wohin geht Rußland? Aus der Sicht von Alexander Rahr ist Rußland gezwungen, sein Heil in Europa zu suchen, während ich argumentiere, Rußland suche seinen Platz als eurasischer Integrationsknoten in einer multipolar geordneten Welt. Unsere Debatte hat nun auch Prof. Dr. Wolf Oschlies, Osteuropa- und Balkanexperte an der Universität Gießen auf den Plan gerufen.
Glückwunsch dem Eurasischen Magazin zu der begonnenen Debatte um Rußland und die EU – auch wenn diese bislang etwas fahrig verläuft.

Von Wolf Oschlies

Alexander Rahr will „Rußland dringend davon abraten, auf Teufel komm raus in die EU zu drängen“, nachdem er ein paar Sätze zuvor konstatierte, Rußland hat nur dann eine „Chance“, „wenn es sich an Europa anschließt“.
Ob Rußland mit Europa zu einer Einheit verschmelzen muß, kann oder wird - diese von Alexander Rahr gestellte Frage klingt fast rhetorisch. Mit Ja oder Nein zu antworten käme einem Glaubensbekenntnis gleich.
Von Alexander Rahr

Ich bedanke mich bei Kai Ehlers für den vorzüglichen Kommentar zu meinem Interview. Er hat mich richtig verstanden.
Von Kai Ehlers

Das Interview mit Alexander Rahr ist hochinteressant - nicht zuletzt deswegen, weil es einige Fragen aufwirft, über die man sich entschieden auseinandersetzen muß.
Rußland steigt zu einer energetischen Supermacht auf. Kapitän dieser Entwicklung wird Präsident Wladimir Putin sein – so die Prognose des Rußland-Experten Alexander Rahr. Im Interview mit dem Eurasischen Magazin analysiert er den Stand der Beziehungen zwischen der Russischen Föderation und der Europäischen Union. Alexander Rahr fordert, daß sich beide langfristig zu einer politischen Einheit verschmelzen.
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[10.01.2006]
„Entscheidend ist, was nach dem Auslaufen des Partnerschafts- und Kooperationsabkommens im Jahr 2007 folgen wird.“
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WZIOM-Umfrage: Juri Gagarin beliebteste Persönlichkeit der Russen
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Seit zwanzig Jahren befindet sich Russland in der Krise. Von Europa wird es als kranker Mann der Globalisierung wahrgenommen.
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